KAUFBERATUNG / INVESTITIONKalkulation mit eigenen Annahmen

CNC-Gesamtkosten berechnen: Kauf, Betrieb und Auslastung

Was kostet die Maschine über Ihre geplante Nutzungsdauer? Der Rechner trennt die Startinvestition von den jährlichen Betriebskosten. Sie können jede Annahme ändern und sehen direkt, wie Auslastung und Restwert das Ergebnis beeinflussen.

  • Rechner frei nutzbar
  • Beispielwerte änderbar
  • Annahmen ausdrücklich genannt
Schaubild: Kauf und Inbetriebnahme, Betrieb und Nebenaufwand sowie Nutzungszeit und Auslastung als Kostenpositionen abgrenzen

Eigenes Planungsschaubild: Kauf und Inbetriebnahme; Betrieb und Nebenaufwand; Nutzungszeit und Auslastung. Es zeigt keine reale Maschine, Messung oder Kundenerfahrung.

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Orientierung

Drei Angaben machen das Kostenszenario vergleichbar

Sammeln Sie einmalige Kosten, laufende Ausgaben und die geplanten produktiven Stunden für dasselbe Szenario.

Vor der Auswahl klärenCNC-Gesamtkosten berechnen

Vergleichen Sie Angebote mit demselben Teilemix, Zeitraum und Lieferumfang. Kosten je Produktivstunde sind eine Planungsgröße; ohne Stückzahl und Qualitätsdaten ergeben sie noch keinen Teilepreis.

  1. Auswahlfrage

    Startinvestition und jährliche Kosten getrennt erfassen.

  2. Auswahlfrage

    Produktive Stunden nach Rüsten, Wartung und Stillstand ansetzen.

  3. Auswahlfrage

    Unbekannte Kosten als offene Position markieren und vor dem Kauf klären.

  4. Auswahlfrage

    Rechner ohne Anmeldung nutzen; Beispieldaten durch eigene Angebote ersetzen.

DEN KONKRETEN BEZUGSFALL FESTHALTEN

Angebotsumfang in die nutzbare Drehzelle übersetzen

Tragen Sie neben der Maschine die tatsächlich benötigte Ausstattung und Ihre nachvollziehbaren Betriebsannahmen ein.

Drehangebot ergänzen

Welche Halter, Spannmittel und Rückseitenwerkzeuge fehlen im Maschinenpreis?

  • Zuführung, Medien und Inbetriebnahme gesondert erfassen.
  • Bestätigte Beträge von eigenen Annahmen unterscheiden.

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Stillstandsannahme prüfen

Welche Service- oder Reserveposition erklärt die angenommene Verfügbarkeit?

  • Ausfall, Ersatz und Wiederanlauf mit dem Anbieter durchgehen.
  • Eigene Laufzeitannahme im Rechenblatt kennzeichnen.

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Konkreten Auftrag angeben

Welche Kosten gehören zur tatsächlich nutzbaren CNC-Drehmaschine über den geplanten Zeitraum?

  • Werkzeuge/Halter, Spannmittel, Zuführung, Medien, Schulung, Service und Stillstandsannahmen getrennt in TCO aufnehmen.

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Kostenrechner

CNC-Kosten mit eigenen Annahmen berechnen

Die vorbefüllten Werte sind ein hypothetisches Beispiel. Ersetzen Sie sie durch Ihre Angebote und Betriebsannahmen. Verwenden Sie durchgehend Netto- oder Bruttowerte auf derselben Grundlage.

Dezimalkomma ist möglich, zum Beispiel 1500,50. Null bedeutet ausdrücklich keine angesetzten Kosten; eine leere oder ungültige Eingabe wird nicht als null gerechnet.

€
€
JahreGrößer als null. Bruchteile eines Jahres sind möglich.
h/JahrTatsächliche Bearbeitungszeit. Rüsten, Wartung und Stillstand abziehen.
€/Jahr
€/Jahr
€/Jahr
€/Jahr
€/JahrBereits erfasste Personal- oder Materialkosten nicht erneut addieren.
€
GESAMTKOSTEN / LIEFERUMFANG

Welche Kosten gehören wirklich zu Ihrem produktiven CNC-System?

Die Fragen helfen, Investitionsrahmen, Lieferumfang, Auslastung, Software, Service und Aufstellung für denselben Kostenvergleich festzuhalten.

Unverbindlich · Ergebnis direkt sichtbar
  • Wenige gezielte Fragen
  • Klare CNC-Richtung
  • Anfrage erst am Schluss
Vollständiger Umfang

Diese Kosten werden leicht übersehen

Fragen Sie Lieferant und eigenen Betrieb nach den fehlenden Positionen.

Kostenpositionen

Vollständigen Umfang erfassen

  1. Anschlüsse, Fundament, Absaugung und Kühlung
  2. Werkzeuge, Spannmittel und Messtechnik
  3. CAM, Postprozessor und Lizenzlaufzeiten
  4. Zugeordnete Personalzeit und Produktionsanlauf
  5. Wartung, Reparaturen und ungeplante Ausfälle
Häufige Fehler

Diese Annahmen prüfen

  • Unvollständige Lieferumfänge direkt vergleichen
  • Anlaufjahr mit späterem Regelbetrieb gleichsetzen
  • Personalkosten doppelt als Stillstandskosten erfassen
  • Angesetzten Restwert als zugesicherten Erlös behandeln
Kosten erfassen

Welche Zahlen Sie für die Rechnung benötigen

Ordnen Sie jede Position einmal zu und dokumentieren Sie ihre Herkunft.

  1. Auswahlkriterium

    Startkosten vollständig erfassen

    Addieren Sie Maschine, Transport, Aufstellung, Anschlüsse, Spannmittel, erste Werkzeuge, Software, Postprozessor und Einführung. Trennen Sie einmalige Lizenzen von jährlich fälligen Gebühren. Fragen Sie im Angebot, welche Leistungen Sie selbst bereitstellen müssen.

  2. Auswahlkriterium

    Jährliche Kosten zuordnen

    Erfassen Sie den zur Maschine gehörenden Personalanteil, Energie, Medien, Wartung, Werkzeuge und Lizenzen. Gemeinsam genutztes Personal oder Absaugung nur anteilig ansetzen. Stillstand und Nacharbeit dürfen keine schon erfassten Kosten erneut enthalten.

  3. Auswahlkriterium

    Produktive Stunden realistisch wählen

    Nutzen Sie die erwartete tatsächliche Bearbeitungszeit, nicht die gesamte Anwesenheitszeit im Betrieb. Halten Sie Rüst-, Wartungs- und Ausfallannahmen separat fest. Prüfen Sie, ob Nachfrage, Personal und Folgeprozesse die geplante Nutzung ermöglichen.

  4. Auswahlkriterium

    Restwert und Alternativen prüfen

    Der Restwert ist eine Annahme zum Ende des Zeitraums. Rechnen Sie zusätzlich ohne Restwert und mit geringerer Auslastung. Bei sporadischem Bedarf können Fremdfertigung oder die Nutzung vorhandener Kapazität sinnvoller sein; vergleichen Sie dafür reale Angebote.

KOSTENPOSITIONEN

Werkzeuge und Ersatzteile im Kostenplan berücksichtigen

Ordnen Sie Werkzeuge, Verschleißteile und Messmittel einmaligen oder jährlichen Kosten zu. Halten Sie Angebot, Menge und geplante Nutzungsdauer fest.

Eigene schematische Darstellung der Kostenpositionen. Beträge und Nutzungsannahmen werden aus dem konkreten Angebot ergänzt.
Vergleich

Diese Positionen gehören in beide Angebote

Die Tabelle liefert Fragen für den Vergleich, keine erfundenen Preisstufen.

Die drei Möglichkeiten werden an denselben Kriterien verglichen.

Fachlicher Vergleich für CNC-Gesamtkosten berechnen
PrüfkriteriumEigene MaschineBestandsmaschineFremdfertigung
StartaufwandKauf plus EinführungNotwendige Reparatur oder ErweiterungBemusterung und Lieferantenfreigabe
KapazitätProduktive Stunden nach NebenzeitenVerfügbare Zeit neben BestandsaufträgenBestätigte Liefermenge und Termine
PersonalBedienen, Programmieren, Rüsten und MessenZusätzlicher Aufwand zum IstbetriebBeschaffung und Wareneingangsprüfung
Laufende KostenService, Energie, Werkzeuge und LizenzenBisherige Kosten plus VeränderungAngebotspreis, Logistik und Nacharbeit
Offene NachweiseVollständiges Angebot und ProbeteilZustand und verbleibende KapazitätQualität, Verfügbarkeit und Abhängigkeit

Gleiche Aufgabe und gleicher Umfang für alle Alternativen. Unbekannte Angaben bleiben offen.

Alternativen

Drei Wege mit Ihrer Kostenplanung

Wählen Sie den passenden Planungsstand. Eine Preisübersicht allein entscheidet noch nicht, ob eine eigene Maschine wirtschaftlich ist.

Vergleichsoption

Eigene Maschine kalkulieren

Einmalige Investition und jährliche Kosten mit eigener Nutzung rechnen.

Beschaffungsfall
Regelmäßiger Bedarf und bekannte Werkstücke
Nutzen
Der Rechner zeigt Summe und Kosten je Produktivstunde
Risiko
Fehlende Angebote und Verbrauchswerte bleiben Annahmen
Investitionsbild
Maschine, Einführung, Betrieb und Restwert getrennt
Betriebsmodell
Zusätzliche Investition mit tatsächlicher Entlastung vergleichen
Kriterien vergleichen
Vergleichsoption

Angebote auf gleichen Umfang bringen

Für zwei Angebote dieselben Kostenpositionen und denselben Zeitraum verwenden.

Beschaffungsfall
Konkrete Alternativen mit unterschiedlichem Lieferumfang
Nutzen
Fehlende Werkzeuge, Lizenzen oder Anschlüsse werden sichtbar
Risiko
Nicht angebotene Positionen vor der Zusage klären
Investitionsbild
Bauseitige Leistungen und Anlaufreserve ergänzen
Betriebsmodell
Schnittstellen, Schulung und Wartung jedes Pakets einbeziehen
Kriterien vergleichen
Vergleichsoption

Kauf mit vorhandener Kapazität vergleichen

Weiterbetrieb oder Fremdfertigung als echte Alternative berücksichtigen.

Beschaffungsfall
Unregelmäßiger Bedarf oder geringe Nutzung
Nutzen
Bindet die Investition an tatsächliche Nachfrage
Risiko
Vergleich benötigt Lieferzeit, Qualität und reale Fremdangebote
Investitionsbild
Gleiche Stückzahl und Zeitraum für alle Wege
Betriebsmodell
Engpass zuerst messen, dann technische Erweiterung prüfen
Kriterien vergleichen
Einordnung

Wofür die Rechnung ausreicht

Eine Kostenrechnung zeigt Ausgaben. Eine Rentabilitätsentscheidung braucht auch Erlöse und Nachfrage.

Das kann passen
  • Zwei Angebote mit gleichem Zeitraum und vollständigem Lieferumfang vergleichen
  • Ein Basis- und ein vorsichtiges Auslastungsszenario rechnen
  • Kostenlücken für die nächste Anbieterfrage sammeln
Vor der Entscheidung klären
  • Investition allein anhand des Maschinenpreises entscheiden
  • Kosten je Stunde als verbindlichen Teilepreis verwenden
  • Fehlende Angebote oder Verbrauchsdaten unbemerkt als null ansetzen
Vorgehen

Kostenvergleich vorbereiten

Halten Sie Annahmen und offene Punkte schriftlich fest.

  1. Vollständigen Lieferumfang festlegen

    Maschine, Werkzeuge, Software, Peripherie, Infrastruktur und Einführung werden zugeordnet.

  2. Nutzung und laufende Kosten ansetzen

    Auslastung, Personal, Energie, Verbrauch, Wartung und Finanzierung erhalten Annahmen.

  3. Ungünstigere Szenarien berücksichtigen

    Stillstand, Reparaturen, Anlaufverluste und Restwert werden als Szenarien behandelt.

  4. Angebote auf derselben Grundlage vergleichen

    Vergleichen Sie alle Optionen mit denselben Kostenpositionen, demselben Zeitraum und denselben Bezugsgrößen.

Häufige Fragen

Formel, Annahmen und Grenzen des Rechners

Die Antworten helfen bei der Vorbereitung eines konkreten Angebotsgesprächs.

Wie berechnet dieser Rechner die CNC-Gesamtkosten?

Startinvestition plus jährliche Kosten mal Jahre minus Restwert. Kosten je Produktivstunde sind diese Summe geteilt durch produktive Stunden pro Jahr mal Jahre. Alle vorbefüllten Zahlen sind ein hypothetisches Planungsbeispiel, keine Marktpreise oder Messwerte.

Welche Kosten sind im Rechner noch nicht automatisch enthalten?

Finanzierung, Steuern, Preissteigerungen, Abzinsung und Erlöse sind nicht als eigene Größen modelliert. Ergänzen Sie dokumentierte Finanzierungskosten im passenden Kostenblock, ohne Kaufpreis oder Tilgung doppelt anzusetzen. Für eine Rentabilitätsentscheidung benötigen Sie zusätzlich Absatz- und Ertragsdaten.

Was bedeutet das Ergebnis bei null produktiven Stunden?

Die angesetzten Gesamtkosten bleiben sichtbar. Kosten je Produktivstunde lassen sich bei null Stunden nicht bestimmen. Der Rechner zeigt dafür kein scheinbar kostenloses Ergebnis.

Wie groß ist der Einfluss der Auslastung?

Im vorbefüllten Beispiel ergeben 688.000 Euro über sieben Jahre bei 1.400 produktiven Stunden pro Jahr rund 70,20 Euro je Stunde. Bei unverändert angesetzten Kosten und 700 Stunden sind es rund 140,41 Euro. Das ist eine eigene Rechenillustration; tatsächlich können einzelne Betriebskosten mit der Nutzung variieren.

Nächster Schritt

Kostenlücken vor dem Angebotsvergleich klären

Halten Sie die fehlenden Kostenpositionen und Ihre geplante Nutzung fest. Der Finder erstellt daraus eine erste Anforderungsübersicht; eine Anfrage ist anschließend freiwillig.

Offene Kostenfragen ordnen
  • Annahmen sichtbar
  • Formel nachvollziehbar
  • Keine Anmeldung nötig